Manuel Peters – Digitalisierung, Glasfaser und moderne Verwaltung | Landkreis Rostock

Manuel Peters · Thema 6 · Landkreis Rostock

Digitalisierung, Glasfaser und moderne Verwaltung im Landkreis Rostock

Schnelles Internet und einfache, sichere Verwaltungsverfahren können Alltag und Arbeit erleichtern. Entscheidend ist, dass digitale Angebote praktisch funktionieren und niemanden ausschließen.

Thema 6 von 10 – Digitalisierung, Glasfaser und moderne Verwaltung

Der Glasfaserausbau läuft, Verwaltungsverfahren werden digitalisiert und Gemeinden benötigen leistungsfähige Netze für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen.

Glasfaser gehört zur modernen Grundinfrastruktur

Der Landkreis Rostock verfolgt das Ziel, die Region im laufenden Jahrzehnt flächendeckend mit Glasfaser zu versorgen. Auf seiner Breitbandseite vergleicht der Landkreis die Bedeutung digitaler Netze ausdrücklich mit klassischer Infrastruktur wie Straßen, Wasser- und Stromversorgung. Diese Einordnung ist nachvollziehbar: Ohne leistungsfähige Internetverbindungen sind viele Formen von Arbeit, Bildung, Verwaltung und wirtschaftlicher Entwicklung nur eingeschränkt möglich.

Der geförderte Breitbandausbau begann im Landkreis bereits 2019. Verschiedene Programme richten sich an unterschiedlich versorgte Adresslagen. Der Landkreis weist zugleich darauf hin, dass in der Wachstumsregion immer wieder neue unterversorgte Adressen entstehen können. Damit wird deutlich, dass Glasfaserausbau kein einmaliges Projekt ist, sondern eine langfristige Aufgabe, bei der privatwirtschaftlicher Ausbau und öffentliche Förderung zusammenwirken.

Ländliche Räume profitieren besonders von leistungsfähigen Netzen

In einer Großstadt sind viele Dienstleistungen räumlich nah erreichbar. In einem Flächenlandkreis können digitale Angebote dagegen Wege deutlich reduzieren. Homeoffice, digitale Weiterbildung, Telemedizin, Online-Banking oder Verwaltungsleistungen können Menschen Zeit sparen und Standorte attraktiver machen. Für Unternehmen ist eine stabile Datenverbindung häufig eine Grundvoraussetzung für Investitionen.

Gerade deshalb darf digitale Infrastruktur nicht nur dort entstehen, wo Ausbau besonders einfach oder wirtschaftlich attraktiv ist. Förderprogramme sollen Lücken schließen, die der Markt allein nicht ausreichend versorgt. Gleichzeitig ist wichtig, öffentliche Mittel zielgerichtet einzusetzen und parallele oder schlecht koordinierte Baumaßnahmen zu vermeiden. Kommunen, Landkreis, Telekommunikationsunternehmen und Fördergeber müssen daher eng zusammenarbeiten.

2026: Die Bauvoranfrage wird vollständig digital

Seit dem 1. März 2026 ist die Bauvoranfrage beim Landkreis Rostock ausschließlich digital möglich. Bereits zuvor war das Bauantragsverfahren digitalisiert worden. Der Landkreis beschreibt diesen Schritt als nächsten Baustein seiner Verwaltungsdigitalisierung. Damit lässt sich konkret beobachten, wie digitale Verfahren in der Praxis eingeführt werden.

Digitale Verwaltung muss mehr sein als ein Online-Formular

Eine gute digitale Verwaltung beginnt nicht damit, ein Papierformular als PDF ins Internet zu stellen. Der eigentliche Nutzen entsteht, wenn Bürgerinnen und Bürger Daten strukturiert eingeben können, Unterlagen nicht mehrfach einreichen müssen, Bearbeitungsstände nachvollziehbarer werden und Behörden Informationen intern ohne unnötige Medienbrüche verarbeiten können. Dafür müssen Fachverfahren technisch zusammenspielen und rechtliche Anforderungen digital abbildbar sein.

Die Digitalisierung der Bauverwaltung ist dafür ein gutes Beispiel. Bauanträge berühren unterschiedliche Fachbereiche und oft mehrere Behörden. Digitale Unterlagen können Abstimmungen erleichtern, wenn Zugriffsrechte, Datenformate und Prozesse klar geregelt sind. Gleichzeitig bleibt Fachpersonal unverzichtbar. Software trifft keine politische Abwägung und ersetzt keine qualifizierte Prüfung.

Niemand darf durch Digitalisierung ausgeschlossen werden

Nicht alle Menschen nutzen digitale Angebote gleich selbstverständlich. Manche haben keinen schnellen Internetzugang, andere benötigen Unterstützung bei Online-Verfahren oder bevorzugen persönliche Beratung. Moderne Verwaltung sollte deshalb digital leistungsfähig und zugleich zugänglich sein. Barrierefreiheit, verständliche Sprache und erreichbare Ansprechpartner gehören ebenso dazu wie sichere Technik.

Gerade ältere Menschen oder Personen mit Behinderungen können von digitalen Diensten profitieren, wenn diese gut gestaltet sind. Umgekehrt können komplizierte Portale neue Hürden schaffen. Der Erfolg eines digitalen Angebots sollte deshalb nicht nur daran gemessen werden, ob es technisch online verfügbar ist, sondern daran, ob Menschen es tatsächlich nutzen können.

Datenschutz und Informationssicherheit sind Voraussetzungen

Je mehr Verwaltungsleistungen digital abgewickelt werden, desto wichtiger werden Datenschutz, IT-Sicherheit und verlässliche Systeme. Behörden verarbeiten sensible personenbezogene Daten. Bürgerinnen und Bürger müssen darauf vertrauen können, dass diese geschützt werden. Gleichzeitig müssen Systeme auch bei technischen Störungen möglichst robust funktionieren und Ausweichwege vorhanden sein.

Digitalisierung kann Verfahren beschleunigen, darf aber nicht zulasten der Rechtssicherheit gehen. Deshalb sind Standards, Schulungen und dauerhaft gepflegte IT-Infrastruktur notwendig. Für kleinere Kommunen kann es schwierig sein, jede technische Lösung selbst zu entwickeln und zu betreiben. Gemeinsame Plattformen und landesweite Standards können hier sinnvoll sein, wenn sie die kommunale Praxis berücksichtigen.

Warum Manuel Peters zu diesem Thema besonders naheliegend gefragt wird

Der SPD-Kreisverband Landkreis Rostock führt Manuel Peters als Diplom-Verwaltungswirt (FH). Dieser fachliche Hintergrund schafft einen nachvollziehbaren Bezug zu Verwaltungsabläufen. Zusätzlich ist er als sachkundiger Einwohner kommunalpolitisch tätig. Dennoch wird ihm auf dieser Seite keine konkrete Forderung zur Verwaltungsdigitalisierung zugeschrieben, wenn sie nicht aktuell veröffentlicht und belegt ist.

Stattdessen liegt eine offene Frage nahe: Welche Prozesse können aus seiner Sicht vereinfacht werden, wo braucht es gemeinsame Standards und welche Erfahrungen aus der Verwaltungspraxis sollte das Land stärker berücksichtigen? Ein Landtagsabgeordneter kann nicht selbst jedes kommunale Fachverfahren programmieren, aber Landesrecht, Finanzierung und Digitalstandards beeinflussen.

Digitalisierung als Standortfaktor

Für Unternehmen kann eine schnelle Datenverbindung entscheidend sein. Für Beschäftigte ermöglicht sie mobile Arbeit. Für Schulen eröffnet sie digitale Lernangebote. Für Gemeinden erleichtert sie Verwaltungsprozesse und Kommunikation. Glasfaser wirkt damit quer durch mehrere Themen dieser Serie. Ein leistungsfähiges Netz kann ländliche Räume stärken und Entfernungen teilweise weniger bedeutsam machen.

Gleichzeitig sollte Digitalisierung nicht als Selbstzweck verstanden werden. Ein digitaler Prozess ist nur dann besser, wenn er für Nutzerinnen und Nutzer sowie für die Verwaltung tatsächlich Vorteile schafft. Deshalb braucht es eine Kultur, in der Verfahren vor ihrer Digitalisierung hinterfragt werden: Welche Schritte sind notwendig? Welche Angaben liegen bereits vor? Welche Nachweise könnten entfallen? Erst dann entsteht echte Modernisierung.

FAQ – Digitalisierung und Glasfaser

Was ist das Ziel beim Glasfaserausbau?

Der Landkreis Rostock verfolgt das Ziel einer möglichst flächendeckenden Glasfaserversorgung und nutzt dafür verschiedene Förderprogramme zusätzlich zum privatwirtschaftlichen Ausbau.

Was hat sich 2026 bei Bauvoranfragen geändert?

Seit dem 1. März 2026 werden Bauvoranfragen beim Landkreis Rostock ausschließlich digital eingereicht und bearbeitet.

Warum bleibt persönliche Beratung wichtig?

Weil nicht alle Menschen digitale Angebote gleich gut nutzen können. Digitale Verwaltung sollte Zugänge erleichtern und nicht neue Barrieren schaffen.

Hat Manuel Peters eine konkrete Digitalisierungsforderung veröffentlicht?

Auf dieser Seite wird keine solche Forderung vorausgesetzt. Die Leitfrage ist bewusst als offene Frage formuliert.

Leitfrage an Manuel Peters
Wie kann Mecklenburg-Vorpommern Digitalisierung so voranbringen, dass Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Kommunen im Landkreis Rostock tatsächlich von leistungsfähigem Glasfaserinternet und einfacheren Verwaltungsverfahren profitieren?

Geprüfte weiterführende Quellen

Fakten und offene Fragen sauber trennen

Verwaltungs- und Infrastrukturentwicklungen werden belegt dargestellt. Eine persönliche Digitalisierungsagenda von Manuel Peters wird nicht erfunden.

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